ZIM-Antragsstopp "fatales Signal an die Wirtschaft"

Die Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse reagiert bestürzt auf den Antragsstopp im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) durch das Bundeswirtschaftsministerium. Die Gemeinschaft fordert eine umgehende Rücknahme der Entscheidung.

Zuse-Präsident Prof. Martin Bastian bezeichnete den Förderstopp als „fatales Signal an die Wirtschaft und einen Tiefschlag für das mittelständische Innovationspotenzial“.  Er verwies außerdem auf den Widerspruch zu den politischen Zusagen, innovationsorientierte Förderprogramme verlässlich fortzuführen. 

Auch Senatsmitglieder aus Wirtschaft und Forschung kritisierten die Entwicklung deutlich. Sie warnen vor gestoppten Innovationsprojekten, Wettbewerbsnachteilen sowie dem Verlust von Fachkräften und Forschungskompetenzen. 

Unternehmen betonen, dass die ZIM-Förderung entscheidend für die Entwicklung innovativer Produkte und die Sicherung des Produktionsstandorts Deutschland sei. Der Zuse-Senat drängt nun auf eine langfristig verlässliche Finanzierung der Mittelstandsförderung und warnt vor weiteren Kürzungen im Bundeshaushalt 2027.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: ZIM-Antragsstopp fatales Signal an die Wirtschaft – umgehende Rücknahme gefordert – Zuse-Gemeinschaft

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Prof. Martin Bastian, Präsident der Zuse-Gemeinschaft © Zuse-Gemeinschaft/Gesine Born
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